Flugsportverein Durach Logo


1987

Der Flugsportverein Durach wurde 1987 von begeisterten Fliegern in Durach gegründet. Grundsatz des Vereines war und ist es, den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben ihren Sport auszuüben. In den 90ern kamen dann wir Fallschirmspringer in Durach zum Verein hinzu. Bis dahin waren waren wir nur in einem kleinen Verein organisiert, welcher nötig war um eine Lizenz zum Luftsportgeräteführer zu erwerben. In der Folge organisierten wir im vierwöchigen Rythmus ein Sprungwochenende in Durach. Für ein eigenes Absetzflugzeug war die Kasse zu klein und so wichen wir auf eine Chartermaschine aus Biberach und später aus Pfullendorf aus.

1998

Ein aktives Mitglied wird zum Tandemmaster ausgebildet und darf so in Zukunft Passagiere mit nehmen. Wir schaffen auch ein eigenes Fallschirmtandemsystem an um unabhängiger von Dritten zu sein. Somit können wir die Planung von Terminen flexibler für uns gestalten und sind nicht ausschließlich auf andere Personen angewiesen, die uns mit Personal und Material zur Verfügung stehen müssen.

1999

Erstes Pink-Boogie in Kempten. Bei einem Besuch in Klatovy 1998, Tschechei, lernten wir die Betreiber der Pink Aviation kennen und überlegten, ob es möglich wäre eine solche große Veranstaltung in Kempten zu organisieren. Im Frühjahr 1999 war es soweit. Wir hatten die Zusagen vom Flugplatz und durften mangels eigener Räumlichkeiten die Werft der Luftsportgruppe nutzen. Gespannt warteten wir auf die Ankunft der Pink. Durch Berichte in der Allgäuer Zeitung zuvor kamen auch schon einige Zuschauer an den Flugplatz um die Pink zu begrüßen. Durch die einzigartige Lage des Flugplatzes wurden auch viele Fallschirmspringer aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ländern nach Durach gelockt und wir konnten am Wochenende viele schöne Sprünge durchführen. Am Wochenende bewunderten hunderte von Zuschauern das Spektakel in Durach. Am Sonntag Abend, kurz bevor die Crew der Pink wieder abfolg, waren wir uns einig dass das Wochenende so gut gelaufen ist, dasss wir beschloßen es zu wiederholen. Im laufe der Jahre verbesserten wir die Abläufe immer mehr, z. B. durch die fehlende Kerosin Tankstelle mussten wir bei den ersten Veranstaltungen zum Tanken noch nach Leutkirch fliegen. Später organisierten wir eine Möglichkeit, Kerosin in Durach am Platz für dieses Wochenende anzubieten. Ebenso mussten wir aus der Werft der Luftsportgruppe weichen, da diese kurzfristig nicht mehr für uns zur Verfügung stand. Alternativ wichen wir in Zelte am Rande der Landewiese aus. Das stellte sich im Nachhinein als glückliche Fügung heraus, da nun die Wege deutlich kürzer und sicherer wurden. Die Veranstaltung zog jedesmal viele Springer aus mittlerweile ganz Europa nach Durach und mindestens ebensoviele Zuseher. Die Pink war schon ein besonderes Flugzeug, welches man sonst nicht in Durach zu sehen bekam. In den Jahren der Pink-Boogies in Durach organisierten wir keine weiteren Sprungtermine mehr in Durach, da wir dafür nicht mehr genügend Tandemgäste gewinnen konnten um das für den Verein bezahlbar zu halten.

2011

Letztes Pink-Boogie. Wir wurden etwas Überrascht von der Ankündigung, dass der Rettungshubschrauber Christoph 17 vom Klinikum Kempten an den Flugplatz Durach verlegt wird um den Baumaßnahmen am Klinikum zu weichen. Das war für den Verein ein harter Einschnitt, der fast zur Auflösung geführt hatte. Mit einer gemeinsamen Anstrengung konnten wir den Verein halten und mit der Zeit wieder einen regulären Sprungbetrieb organisieren. Das war nicht einfach, da unsere Gäste ausnahmslos aus der Pink springen wollten und wir sie erst langsam wieder für die Alternative einer kleineren Cessna C-182 begeistern konnten. Mittlerweile können wir wieder im großen und ganzen einmal im Monat einen Termin anbieten um Gästen aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland das schöne Allgäu von oben zu zeigen.

2014

Der Verein ist neben dem FSC Bad Wiessee Ausrichter der Deutschen Meisterschaft Ziel und gleichzeitig der Inter-Ziel. Eine hochkarätig international besetzter Wettkampf. Im Offino-Stadion wird auf einer etwa 2 cm kleinen Scheibe gelandet.

2016

Christop 17 wird nun nach dem Provisorium dauerhaft in Durach stationiert. Die Zustimmung der Duracher Bürger wird mit einschnitten im Flugbetrieb verbunden, vor allem im Absetzbetrieb der Fallschirmspringer. Da wir den Flugplatz mit einem Anbieter aus Österreich teilen müssen und wir keine Ausweichflugplätze im Angebot haben, bedeutet das erneut einen Einschnitt, der für uns derzeit in seinen Folgen noch nicht absehbar ist. Eben erst haben wir neue Mitglieder in den Verein aufnehmen können und die Nachwuchsarbeit ausgedehnt und nun wird wiederum die ganze Arbeit im Verein in Frage gestellt.

2017

30 Jahre Flugsportverein Durach - wenn möglich werden wir das entsprechend feiern.